Bei den Judoka der SVE fand wieder eine Judoprüfung statt. Die Trainer Marcos, Martin und Norman hatten 9 Judoka für die weiß-gelbe Prüfung intensiv vorbereitet. Vor den strengen Augen des früheren Judotrainers und jetzigen Prüfers Manfred Kling mussten die Anwärter beweisen, dass sie die geforderten Techniken gut genug beherrschen. Geprüft wurden korrekte Fall- und Wurftechniken, sowie die Bodenarbeit.

Dabei sollten die Techniken nicht nur statisch, sondern auch aus der Bewegung heraus gezeigt werden. Konter- und Kombinationstechniken waren ebenso Prüfungsstoff. Zum Schluss zeigten alle Judoka, dass sie die erlernten Techniken auch im Randori (Übungskampf) anwenden können. Die erfolgreiche Prüfung für den weiß-gelben Gürtel legten David, Jannik, Lana, Marc K., Marc R., Omar, Philip, Vinh Duc und Yann ab. Das Bild zeigt die Judoka mit ihren Trainern.

Seit dem 22. Mai 2013 verstärkt ein zusätzlicher Co-Trainer die Judoabteilung. Damit ist es dem Trainer-Team möglich, noch effizienter auf den persönlichen Ausbildungsstand der Judoka einzugehen und deren Entwicklung zu fördern. Der neue Co-Trainer Norman Schneider, 35 Jahre alt und wohnhaft in Erzhausen, hat 1988 mit Judo in der Judoabteilung der SVE begonnen. Ab 1994 war er 11 Jahre lang schon Trainer für die jugendlichen Judoka in Erzhausen. Den schwarzen Gürtel errang er 1998. Das Bild zeigt die Judoka der ersten Übungsgruppe mit ihren Trainern Norman Schneider, Marcos Cruz, Martin Möser und der Abteilungsleiterin Dr. Katrin Haase. Katrin Haase, Trägerin des braunen Gürtels, errang in ihrer aktiven Judozeit selbst viele Auszeichnungen und war unter anderem 1986 DDR-Meisterin in der Gewichtsklasse bis 44 kg.

Am 27.02.2013 fand bei den Judoka der Sportvereinigung Erzhausen eine große Judoprüfung statt. Für den nächst höheren Gürtel mussten 14 Anwärter vor den strengen Augen des früheren Judotrainers und jetzigen Prüfers Manfred Kling beweisen, dass sie die geforderten Techniken gut genug beherrschen. Geprüft wurden korrekte Fall- und Wurftechniken, sowie die Bodenarbeit.

Dabei sollten die Techniken nicht nur statisch, sondern aus der Bewegung heraus gezeigt werden. Konter- und Kombinationstechniken waren ebenso Prüfungsstoff, wie auch Befreiungen aus Haltegriffen und andere Anwendungen am Boden. Zum Schluss zeigten alle Judoka, dass sie die erlernten Techniken auch im Randori (Übungskampf) anwenden können.

Die erfolgreiche Prüfung zum weiß-gelben Gürtel legten Finn Geisler, Luca Geißelmann, Paula Haase und Selina Kolb ab. Den gelben Gürtel tragen in Zukunft Ahmed Al-Turany, Hannah Kuhn, Julian Kuhn und Vinh Phuc Tran. Über den gelb-orangenen Gürtel freuten sich Anton Beuß, Justin Drutschmann, Oko Johnson, Anna-Maria Kampschulte und Elias Rouchdi.

Am höchsten graduiert wurde Victoria Schleis. Sie darf in Zukunft den orangenen Gürtel tragen. 

Das Bild zeigt die Judoka mit ihren Trainern Marcos Cruz und Martin Möser.

Am 24. November 2012 veranstaltete die Judo-Abteilung der SG Egelsbach wieder ihr jährliches Nikolaus-Randori, an der viele Judoka aus befreundeten Vereinen der Umgebung teilnahmen.

Auch die Judoabteilung der SV Erzhausen beteiligte sich erfolgreich mit drei Judoka.

Ein Randori ist ein Übungskampf, in dem es keine Gewinner oder Verlierer gibt, denn es wird miteinander und nicht gegeneinander gekämpft! Dennoch werden Einsatz und Erfolg der Judogriffe von einer Jury bewertet. Nach guten Kämpfen konnte Ahmed einen 1., Justin einen 2. und Anna-Maria einen 3. Platz erringen.

Das Bild zeigt Anna-Maria, Ahmed und Justin mit ihrem Trainer Marcos.

Artikel-2012-11-07-Franz-Fischer-BildFranz Fischer (72) ist einer der Gründungsväter des modernen deutschen Judosports. Anlässlich seines Besuchs bei seinem Schulfreund K.-D. Dura, ließ er es sich nicht nehmen, auch die Judoka der SVE beim Training zu besuchen. Mitte der 1950er Jahre begann er mit Judo und ging 1962 für fünf Jahre nach Tokio, um gutes japanisches Judo zu lernen.

Er war begeistert von dem Gedanken, dass man mit wenig Kraft auch Stärkere besiegen kann.

Sein Aufenthalt in Japan war sehr erfolgreich, denn nach seiner Rückkehr wurde er zum Mitglied der deutschen Judo-Nationalmannschaft berufen. Zu seinen sportlichen Erfolgen zählte der dritte Platz bei Europameisterschaften und zweimal wurde er mit verschiedenen Vereinen „Deutscher Mannschaftsmeister“ und gewann zweimal den Europapokal. Von dieser Zeit berichtete er den staunenden Judoka. Besonders wichtig waren für ihn neben den sportlichen Aspekten die Werte wie Bescheidenheit, Respekt, Mut, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Selbstbeherrschung und Höflichkeit, die auch heute noch ein wesentlicher Bestandteil der Judo-Ausbildung sind. Diese Werte prägen die jungen Judoka auf und außerhalb der Trainingsmatte.

Das Bild zeigt Franz Fischer mit den beiden Trainern Martin Möser und Marcos Cruz und einigen Judoka der SVE.